August 25, 2025

Nein zum Vegan-Zwang

11 Gründe gegen die Ernährungsinitiative und den Vegan-Zwang

Unrealistisches Ziel

Die Initiative für eine sichere Ernährung setzt mit einem Selbstversorgungsgrad von mindestens 70% ein unrealistisches Ziel. Dieses liesse sich nur erreichen, indem der Staat den Konsum von tierischen Lebensmitteln drastisch einschränkt. Die Schweizer Bevölkerung müsste sich mit einer Ernährung wie zu Kriegszeiten zufriedengeben.

Konsumfreiheit ade!

Die Schweizerinnen und Schweizer müsste sich künftig nicht nur vegetarisch, sondern vorwiegend vegan ernähren. Um dies sicherzustellen, wäre eine direkte Bevormundung und staatliche Vorgaben nötig, was wir essen dürfen und was nicht.

Tiefere Erträge

Der Initiativtext sieht unsinnige Auflagen für den einheimischen Anbau vor. So zum Beispiel die Verwendung von samenfestem Saatgut. Züchtungs- und damit ertragsmässig würde uns das um 100 Jahre zurückwerfen. Die Erträge pro Fläche von pflanzlichen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Getreide, Raps, Kartoffeln, u.a.m. würden sinken.

Versorgungssicherheit leidet

Die Schweiz ist topografisch bedingt ein Grasland. In den Bergen, in den voralpinen Hügelgebieten, im Jura und auch an vielen Orten des Mittellandes sind die Flächen so steil, dass nur eine Grünlandnutzung möglich ist. Ohne Nutztiere fallen diese für die Lebensmittelproduktion weg. Hofdünger sind auch wichtig für fruchtbare Böden und die Versorgung der pflanzlichen Kulturen.

Teurere Lebensmittel

Die neuen Auflagen und die geringere Verfügbarkeit würden die einheimischen Lebensmittel verteuern. Besonders einkommensschwache Haushalte könnten sich gesunde, regionale Lebensmittel immer weniger leisten.

Mehr Einkaufstourismus

Die freie Verfügbarkeit von tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Milchprodukte oder Eier zu bezahlbaren Preisen dürfte es in der Schweizer Läden nicht mehr geben. Wer keine Lust hat, sich bezüglich Essen bevormunden zu lassen, deckt sich im umliegenden Ausland ein.

Arbeitsplatzverlust

Weniger Tiere, weniger Ertrag im Pflanzenbau, mehr Konkurrenz durch Einkaufstourismus, das alles reduziert die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft. Der Strukturwandel würde sich beschleunigen und viele Arbeitsplätze gingen verloren.

Berglandwirtschaft und Biodiversität gefährdet


Ohne Nutztiere steht die Landwirtschaft im Berg- und Alpgebiet vor dem Aus. In der Folge verbuschen und verwalden diese Gebiete. Wertvolle und vielfältige Kulturlandschaften gingen verloren und es käme es zu einem Verlust an Biodiversität.

Bundesrat sagt Nein

Der Bundesrat lehnt die Ernährungsinitiative ab. Für ihn sind die Forderungen der Initiative nicht realisierbar. Er sieht weitreichende negative Folgen für die Produktion und den Konsum von Lebensmitteln in der Schweiz.

Unnötig

Die ökologische Nachhaltigkeit in der landwirtschaftlichen Produktion ist in den letzten Jahren stark in den Fokus gerückt. Verschiedenste Programme und Aktionspläne sind bereits in der Umsetzung. Ebenso hat die nächste grosse Reform der Agrarpolitik zum Ziel, die Ernährung als Ganzes zu optimieren.

Zwängerei

Die Initiantin Franziska Herren und der mit ihr verbundene Verein reichte 2018 mit der Trinkwasserinitiative bereits ein ähnliches Begehren ein. Das Stimmvolk hat dieses 2021 mit über 60 Prozent Nein abgelehnt.

Wir Schweinehaltenden sind gegen diese unnötige und schädliche Initiative und sagen ganz klar NEIN zum Vegan-Zwang!

Weitere Infos unter: https://www.ernaehrungsinitiative-nein.ch/

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19.06.2026
Stellungnahme zur aktuellen Situation auf dem Schweinemarkt in der Schweiz

Situation auf dem Schweinemarkt‍ - Massnahmen zur Entlastung des Schweinemarktes‍ - Massnahmen zur kurzfristigen Entlastung des Schweinemarktes‍ - Langfristige Lösung angestrebt‍ - Ziel ist, dass die Branche langfristige Lösungen erarbeitet, um den Schweinemarkt nachhaltig ins Gleichgewicht zu bringen.

Pressemitteilungen
28.05.2026
Äusserst knappe Ablehnung der Mengensteuerung an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung von Suisseporcs

Die Suisseporcs Delegierten trafen sich am 27.5.2026 zur ausserordentlichen Delegiertenversammlung in Olten SO. 108 Delegierte haben an der Versammlung teilgenommen. Sie haben bei der Schlussabstimmung die 2/3 – Mehrheit zur Annahme des Konzeptes für einen nachhaltig gesunden Schweinemarkt nur äusserst knapp verpasst. Der Antrag des Zentralvorstandes wurde nach knapp vier Stunden Diskussion zur Abstimmung gebracht

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26.05.2026
Medienmitteilung Fachkommission Markt Suisseporcs zu massiver Preisreduktion

Die aktuelle Reduktion der Schlachtschweinepreise mit gewaltigen Preissprüngen gibt Anlass zu grosser Sorge und Unverständnis. Der Unmut ist gross. Wir sind konsterniert, dass wir, zu dieser Jahreszeit, einen derart grossen Preisabschlag bei den Schlachtschweinen von CHF 0.50 auf CHF 3.20 / kg SG und enormen Wertschöpfungsverlust entgegennehmen mussten.

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07.05.2026
Medienmitteilung 49. Delegiertenversammlung Suisseporcs

Suisseporcs hat die diesjährige Delegiertenversammlung am 6.Mai 2026 abgehalten. Die Delegierten werden am 27. Mai 2026 an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung über das Konzept für einen nachhaltig gesunden Schweinemarkt abstimmen. Der eingeladene Gastreferent Dr. Torsten Staack, Geschäftsführer ISN Deutschland, musste seinen Besuch und sein Referat leider kurzfristig absagen.

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30.04.2026
Medienmitteilung Proviande 30.04.2026

Der Einzug in den Marktentlastungsfonds wird halbiert.

Pressemitteilungen
06.12.2025
Ankündigung Demission Andreas Bernhard, Zentralpräsident, im Jahr 2027

Andreas Bernhard hat sich entschieden, sein Amt als Zentralpräsident Suisseporcs auf die Delegiertenversammlung Suisseporcs 2027 abzugeben. Seine Ankündigung erfolgt zu einem frühen Zeitpunkt, um dem Verband genügend Zeit für die Organisation der Nachfolge zu geben.