Die Suisseporcs Delegierten trafen sich am 27.5.2026 zur ausserordentlichen Delegiertenversammlung in Olten SO. 108 Delegierte haben an der Versammlung teilgenommen. Sie haben bei der Schlussabstimmung die 2/3 – Mehrheit zur Annahme des Konzeptes für einen nachhaltig gesunden Schweinemarkt nur äusserst knapp verpasst. Der Antrag des Zentralvorstandes wurde nach knapp vier Stunden Diskussion zur Abstimmung gebracht

Stellungnahme zur aktuellen Situation auf dem Schweinemarkt in der Schweiz
Stellungnahme zur aktuellen Situation auf dem Schweinemarkt in der Schweiz
Situation auf dem Schweinemarkt
Bereits seit Herbst 2025 werden in der Schweiz mehr Schweine produziert als der Markt
aufnehmen kann. Diese Überproduktion führt zu Verwerfungen im Markt. In der Folge
sind die Preise für die Produzenten auf einen noch nie dagewesenen Tiefstand gefallen.
Diese schwierige Situation belastet die ganze Branche und deren Akteure.
Massnahmen zur Entlastung des Schweinemarktes
Unter der Führung des Produzentenverbandes Suisseporcs erarbeitet eine
branchenübergreifende Arbeitsgruppe Massnahmen zur Entlastung des
Schweinemarktes. Für die Umsetzung dieser Massnahmen wurde Anfang 2026 ein
Fonds errichtet. Die Mittel stammen von den Schweineproduzenten und werden zur
Finanzierung von Marktentlastungsmassnahmen verwendet. Jede Woche tagt eine
paritätische Kommission unter der Leitung von Suisseporcs und legt die
Entlastungsmassnahmen und die entsprechenden Ausgleichsbeiträge fest.
Massnahmen zur kurzfristigen Entlastung des Schweinemarktes
Die Tiefkühllager der Verarbeiter konnten durch den Export von 450 Tonnen
Schweinefleisch entlastet werden. Zusätzlich wird vorgesehen, ab Woche 26 während
10 Wochen total 18'000 Schweine in Hälften zu exportieren. Ebenfalls wird die
Vermarktung von 15'000 Mastferkeln im In- und Ausland geplant. Die inländische
Nachfrage nach Spanferkeln wird neu zu 100 % mit Schweizer Tieren abgedeckt,
während diese in den Vorjahren mangels Verfügbarkeit importiert wurden.
Die eingeleiteten Massnahmen dienen der kurzfristigen Entlastung des Schweinmarkts.
Sie sind notwendig, um auch in der aktuellen Situation eine korrekte Belegung der
Schweineställe sicherzustellen.
Langfristige Lösung angestrebt
Parallel zu diesen kurzfristigen Massnahmen wird der Schweizer Bauernverband alle Entscheidungsträger der Branche zu einem runden Tisch einladen. Ziel ist, dass die Branche langfristige Lösungen erarbeitet, um den Schweinemarkt nachhaltig ins Gleichgewicht zu bringen.
Kontakt und Auskunft
Suisseporcs Allmend 10 6204 Sempach
Stefan Müller, Geschäftsführer Telefon +41 41 462 65 91
Über Suisseporcs
Suisseporcs ist der Schweizerische Schweinezucht- und Schweineproduzentenverband. Er vertritt die Interessen der Schweinehaltenden in der Schweiz. Das Ziel des Verbands sind faire Marktbedingungen, zukunftsorientierte Rahmenbedingungen sowie eine nachhaltige Schweinehaltung, die Mensch, Tier und Umwelt gerecht wird.
www.suisseporcs.ch


Die aktuelle Reduktion der Schlachtschweinepreise mit gewaltigen Preissprüngen gibt Anlass zu grosser Sorge und Unverständnis. Der Unmut ist gross. Wir sind konsterniert, dass wir, zu dieser Jahreszeit, einen derart grossen Preisabschlag bei den Schlachtschweinen von CHF 0.50 auf CHF 3.20 / kg SG und enormen Wertschöpfungsverlust entgegennehmen mussten.
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Suisseporcs hat die diesjährige Delegiertenversammlung am 6.Mai 2026 abgehalten. Die Delegierten werden am 27. Mai 2026 an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung über das Konzept für einen nachhaltig gesunden Schweinemarkt abstimmen. Der eingeladene Gastreferent Dr. Torsten Staack, Geschäftsführer ISN Deutschland, musste seinen Besuch und sein Referat leider kurzfristig absagen.


Andreas Bernhard hat sich entschieden, sein Amt als Zentralpräsident Suisseporcs auf die Delegiertenversammlung Suisseporcs 2027 abzugeben. Seine Ankündigung erfolgt zu einem frühen Zeitpunkt, um dem Verband genügend Zeit für die Organisation der Nachfolge zu geben.

Brände in landwirtschaftlichen Betrieben sind möglich und haben oft schwerwiegende Konsequenzen. Die vielen brennbaren Materialien wie Heu, Holz oder Treibstoff sowie die baulichen Gegebenheiten und die zahlreichen Maschinen und Geräte machen Bauernhöfe für das Feuer zu einem leichten Ziel.